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Der kurze Inka-Pfad: zwei Tage Trekking zum Machu Picchu

Cusco

Eine echte Alternative zum klassischen Pfad

Der klassische, viertägige Inka-Pfad hat ein tägliches Kontingent von 500 Personen (Guides und Träger eingerechnet) und ist oft schon Monate im Voraus ausgebucht, besonders zwischen Mai und September. Der zweitägige kurze Inka-Pfad mit deutlich kürzerer Gehstrecke folgt derselben Endstrecke: Aufstieg zum Sonnentor (Inti Punku) und Abstieg zum Machu Picchu auf der ursprünglichen Route, mit denselben Ausblicken auf die aus dem Nebel auftauchende Zitadelle, die den langen Pfad berühmt gemacht haben.

Wie die Tour abläuft

Der erste Tag kombiniert eine Zugfahrt von Ollantaytambo bis Kilometer 104 mit einer vier- bis sechsstündigen Wanderung mit beträchtlichem Höhenunterschied, vorbei an Inka-Terrassen und der archäologischen Stätte Wiñay Wayna, bevor man nahe dem Sonnentor campiert. Der zweite Tag ist kurz: Bei Sonnenaufgang wird das letzte Stück bis Inti Punku zurückgelegt, um zu sehen, wie Machu Picchu im ersten Licht erstrahlt, dann geht es hinunter zur geführten Besichtigung der Zitadelle.

Was man wann buchen sollte

Wie der klassische Pfad erfordert auch die kurze Version eine offizielle Genehmigung mit begrenztem Kontingent und ist nur über eine lizenzierte Agentur möglich; am besten mindestens ein bis zwei Monate im Voraus buchen, in der Hochsaison mehr. Eine gute Option für alle mit weniger Tagen in Cusco, die die Logistik von vier Camping-Tagen vermeiden wollen oder einfach lieber zu Fuß statt per Zug oder Bus zum Machu Picchu kommen, ohne um Plätze mit der langen Version zu konkurrieren.